Kostenlose Tomatensamen bei der Heinrich Böll Stiftung bestellen

Veröffentlicht in Kostenlose Schnäppchen, Küche, Essen & Trinken Schnäppchen von Jens Randelzhofer am 14. März 2018

Kostenlose TomatensamenUpdate: Die kostenlosen Tomatensamen sind wieder verfügbar!

Die Heinrich Böll Stiftung hat eine Aktion zur Bewahrung der Sortenvielfalt gestartet und verschenkt derzeit kostenlose Tomatensamen. Wenn Sie also im Frühling Ihre eigenen Tomaten auf dem Balkon oder im Garten anpflanzen wollen, können Sie sich die passenden Samen absolut kostenfrei bestellen. Das Ziel der Aktion ist es, Saatgut zu einem Gemeingut für alle zu machen, dass nicht durch Großkonzerne kontrolliert wird. Wie Sie an die kostenlosen Tomatensamen kommen und was Sie noch beachten müssen, erfahren Sie im Folgenden.

Kostenlose Tomatensamen

Die kostenlosen Tomatensamen werden von der Heinrich Böll Stiftung verschickt. Sie müssen Ihre E-Mail Adresse auf der Aktionsseite eingeben und diese dann bestätigen. Innerhalb von 10 Tagen sollten die Tomatensamen dann bei Ihnen eintreffen und Sie können diese einpflanzen. Tomatensamen sollten am besten ab Anfang März an einem sonnigen und warmen Platz eingepflanzt werden.

Sie sollten beachten, dass Sie mit der Beantragung der Tomatensamen der Nutzung Ihrer Daten zu Informationszwecken der Heinrich Böll Stiftung zustimmen. Es kann also passieren, dass Sie ab und zu Informationen der Stiftung erhalten. Wenn Sie das nicht wünschen, können Sie der Einverständniserklärung aber jederzeit widersprechen. Hier sollte eine Mail ausreichen.

  • Kostenlose Tomatensamen der Heinrich Böll Stiftung
  • Open-Source-Saatgut = Bewahrung der Artenvielfalt
  • Für die Anmeldung zum Newsletter
  • Tomatensamen kommen nach ca. 10 Tagen
  • Nutzung der Daten zu Informationszwecken der Heinrich Böll Stiftung (Widerspruch möglich)
  • Aussaat der Samen am besten im März

Kostenlose Tomatensamen

Was hat es mit dem Open Source Saatgut auf sich?

Saatgut ist die Grundlage für unsere Lebensmittel. Der deutsche Großkonzern Bayer plant aktuell die Übernahme von Monsanto, wodurch 3 Konzerne mehr als 60% des weltweiten Marktes für Saatgut kontrollieren. Sie bieten fast alle gentechnisch veränderten Pflanzen dieses Planeten an. Auch die meisten Anmeldungen für das Eigentum an Pflanzen beim Europäischen Patentamt entfallen auf diese drei Konglomerate.

Daraus folgt, dass Bauern auf Grund von Patenten keine Chance haben selbst Saatgut nachzuziehen oder zu tauschen. Sie müssen sich das Saatgut also jedes Jahr von den Konzernen kaufen. Durch die finanzielle Belastung rutschen viele Bauern weltweit in die Armut ab und können nicht mehr von ihrer Arbeit leben.

Des Weiteren führt die aktuelle Situation dazu, dass es immer weniger Artenvielfalt gibt. Denn alle drei Konzerne halten an einem Agrarmodell fest, das auf Produktivitätssteigerungen setzt, auf die Bewirtschaftung immer größerer Flächen, auf Monokulturen und den Einsatz von Pestiziden und Gentech-Pflanzen. Nur an die regional unterschiedlichen klimatischen Bedingungen angepasstes Saatgut verbessert die Fähigkeit von Bauern und Bäuerinnen weltweit sich an den Klimawandel anzupassen. Innovationen und Züchtungen müssen also in dezentralen Strukturen passieren und nicht von einigen wenigen Konzernen gesteuert werden.

Mit dem Projekt “Open Source Saatgut” möchte die Heinrich Böll Stiftung zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Sichern Sie sich jetzt also kostenlose Tomatensamen und machen Sie mit.

Kostenlose Tomatensamen bei der Heinrich Böll Stiftung bestellen
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Jens Randelzhofer
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